Wildnisschule Waldkauz

Standorte

Die Wildnisschule Waldkauz darf 2 wunderschöne Orte als ihre Camps bezeichnen, an denen die Hauptzahl der Seminare stattfinden. Da gibt es als Hauptstützpunkt den Brennesselhof in Wangelkow, auf dem wir seit 2016 sind.

In Kooperation mit dem Verein Wald und Wiese e.V. nutzen wir das Gelände für die Weiterbildung Wildnispädagogik und andere Veranstaltungen. Es ist wunderschön gelegen, umgeben von 2 Seen und Wald. Das kleine Dorf Wangelkow liegt weit ab vom Schuss und die Seen und sehr vielfältigen Wiesen und Wälder sind sehr artenreich. Beim Vogelsprache Seminar in 2017 haben wir in 2 Tagen ca. 70 Vogelarten entdeckt. Der Platz hat eine lange Tradition und es finden dort bereits seit 10 Jahren Visionssuchen für Frauen statt.

Die Sommerküche und das Tipi sind unsere Behausungen bei regnerischem Wetter. Ansonsten findet das Lernen auf dem Ginsterhügel und in den Wäldern und Seen statt.

Der umliegende Wald besteht aus Laub-, Nadel- und Mischwald und lädt zum Spurenlesen ein.

Auf dem Ginsterhügel finden seit vielen Jahren Schwitzhütten statt.

Naheliegend gibt es eine Sandgrube, in der wir einen Großteil unserer Zeit mit dem Spurenlesen und der Fährtenkunde verbringen und vor Ort perfekte Bedingungen haben, um die Grundlagen zu erlernen

Das Wildniscamp im Schlaubetal

Unser zweiter wilderer Standort ist fernab von jeglichen Dörfern und Städten auf einer kleinen Waldlichtung umgeben von 3 Seen im Schlaubetal. Ein kleines Lean-to ist das Herz des Camps. Hier leben wir auf primitive Art und Weise in der Wildnis und können durch das Draußenleben lernen. Kiefern- und Mischwälder sind hier vorherrschend und es ist ein wunderbar stiller und zurückgezogener Ort, an dem es möglich ist zu erfahren, was es bedeutet ursprüngliche zu leben. Unsere Wildniswochen finden hier statt und auch ein Teil der Weiterbildung Wildnispädagogik.

Das Lean-To ist das Herzstück des Camps und der Ort, wo wir uns zum Kochen und Geschichten erzählen versammeln.

Wild sein heisst auch spontan und verspielt sein.

Unser Camp ist eingebettet in eine Landschaft aus Seen, Kiefern und Mooren.

 Das ist der nächstgelegene See, an dem wir unser Wasser holen.

 

 

Tracking Club

 

Das Verfolgen, Beobachten und Interpretieren von Tierspuren ist wahrscheinlich einer der ältesten menschlichen Tätigkeiten. Hier geht es darum, Informationen über die Umwelt zu sammeln, um daraus eine Geschichte zu machen. Diese Geschichte zeigt sich nicht schnell und meist eher subtil. Um die Spuren und Zeichen zusammenzusetzen, braucht es scharfe Sinne, Geduld, gute Fragen und die Freude daran, sich zu wundern und zu erkunden. Durch das Nachfühlen und Imitieren der Spuren schlüpfen wir kurz in das Leben unserer tierischen Mitbewohner auf der Erde. Das schafft Verbundenheit und begeistert.

Als ich vor einigen Jahren die Harzabe Jäger und Sammler besuchte, bat ich sie immer darum, mich mit auf die Jagd zu nehmen. Wir gingen also mehrmals los auf Spurensuche und alles, was ich vorher in Büchern gelesen hatte, sah ich nun mit eigenen Augen. Sie lasen die Spuren im vorbei gehen und waren in der Lage genau zu bestimmen, wo die frische Spur hinführt und konnten voraus sagen, in welchem Gebüsch das Kudu jetzt ist. Ich war beeindruckt davon.

Der Tracking Club ist für alle, die sich für das Fährtenlesen interessieren, egal wie viel Vorerfahrung sie mitbringen. Wir treffen ca. 1 mal im Monat für einen halben Tag und widmen uns mithilfe verschiedener Methoden, Spielen und Übungen den Rätseln der Spuren. 

Dabei arbeiteten wir mit der Kraft des Fragestellens und nähern uns allen Spuren mit Fragen, die uns tiefer in die Spur begleiten. Anstatt Arten und Gangarten von "Experten" nennen zu lassen, forschen wir gemeinsam, um die Geschichte der Spuren zu lesen. 

Mehr über das Spurenlesen gibt es hier zu lesen: http://wildnisschule-waldkauz.de/index.php/wildnispaedagogik/faehrtenlesen-tracking

Hier ein Blogbeitrag, den ich für den WWF geschrieben habe: https://blog.wwf.de/spuren-im-schnee/

Termine: 1- April, 6. Mai, 3. Juni (jeweils von 9:00 - 12:30)

Kosten: auf Spendenbasis

Mitbringen: Sitzkissen, Zollstock oder Maßband, Schreibzeug, Sonnenhut (bei Sonne), Trinken, 

Ort: 17440 Raum Lassan (der genauer Ort wird bei Interesse an der Teilnehmer zugeschickt)

Tracking-Club Leitung: Bastian Barucker

Meldet euch gerne bei Interesse: Kontakt

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Abenteuer Natur 2017

Kinder sind und brauchen Natur und die Verbundenheit zu ihr fördert Kreativität, Gesundheit, Sozialkompetenz und vieles mehr. Aber mehr noch: Den Wald und die Natur als zu Hause kennenzulernen hilft dabei echte Verbundenheit zur Erde zu empfinden. Dazu lädt der Verein Wald und Wiese e.V. und wir  Kinder und Jugendliche im Alter von 8-14 Jahren in den Lassaner Winkel ein. Wie in den letzten Jahren gibt es wi ein "Abenteuer Natur" Wildniscamp geleitet von Bastian Barucker und Dado Jade.

Für 6 Tage leben wir draußen auf dem wunderschönen Brennesselhof in Wangelkow. Umgeben von 2 Seen und viel diversen Wald lernen wir, wie wir uns draussen zu Hause fühlen können und erleben Spaß und Abenteuer. Wir lernen zu schleichen wie der Fuchs, zu schauen wie die Eule, Hütten zu bauen, Schalen und Schnüre herzustellen und wie wir Dinge im Wald wahrnehmen können, die den meisten Menschen unsichtbar sind. Wir spielen viele verschiedene Spiele, erleben Abenteuer im Wald, gehen baden und lauschen dann aufregenden Geschichten am abendlichen Lagerfeuer. 

Angesichts der wachsenden Entfremdung von Kindern und Jugendlichen von der Natur soll ihnen mit diesem Camp die Möglichkeit gegeben werden, die Natur mit allen Sinnen zu erleben, zu erforschen und zu entdecken. Wir möchten ihnen ermöglichen, eine lebendige Beziehung zur Natur zu entwickeln. Ein weiterer Fokus liegt auf der Fördergung sozialer Fähigkeiten und der Entwicklung von Selbstvertrauen

Datum: 28.8.-2.9.2017

Ort: Brennesselhof in 17440 Wangelkow

Preis: 120 Euro (inklusiv Bio-vollverpfelgung und Unterkunft)

Mentoren: Bastian Barucker und Dado Jade unterstützt von 2 Helfern und 1 Köchin

Veranstalter: Wald und Wiese e.V. in 17440 Wangelkow

Anmeldung:

Johanna Leinen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
01798362497

„Gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern als Maßnahme der Umweltbildung, -erziehung und -information von Vereinen und Verbänden“ (Antrag in Bearbeitung)

Die Kunst des Fährtenlesens

Eintägiger Workshop bei Karlsruhe in Kooperation mit dem forstlichen Bildungszentrum Karlsruhe

Jede Spur erzählt eine Geschichte und lädt uns ein, diese zu entdecken. Wir lernen, wie wir uns mit den richtigen Fragen und Neugier einer Spur oder Fährte nähern können und diese interpretieren können. Die Grundlage dafür sind geschärfte Sinne und eine geschulte Aufmerksamkeit. Wir werden uns auf Spurensuche begeben und gemeinsam die Rätsel einiger Spuren aufdecken und erleben, wie wir mithilfe von Fragen und dem Nachahmen der Spuren diese auf spielerische Weise entdecken können. Lassen sie sich davon überraschen wie viel sie anhand einiger Spuren über ein Tier lernen können und wie all das in Verbindung zur umliegenden Natur steht. Schnell wird klar, dass eine Spur nie aufhört, sondern immer neue Fragen und Rätsel aufwirft, die es zu entdecken gilt.

Schwerpunkte:

  • Spurenarten
  • Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
  • Die Kunst Fragen zu stellen
  • Grundlagen der Gangarten
  • Spurenvermessung und Imitation

Lesen Sie hier mehr über Tracking

Termin: 30.Juli 2015

Ort: Karlsruhe/Stutensee

Max. Teilnehmerzahl: 16

Kosten: 50,00 €

Anmeldung unter: http://fbz-karlsruhe.de/

2017  Wildnisschule Waldkauz - Wildnispädagogik, Mentoring und Naturverbindung   globbers joomla templates