Unsere Arbeit
In diesen Beiträgen beschreiben wir die verschiedenen Bereiche, die in den Oberbegriffen Wildnispädagogik und Naturverbindung zusammengefasst sind. So entsteht ein genaueres Bild der Wildnisschulen Arbeit.

Einführung Wildnispädagogik
Die Wildnispädagogik vereint ein großes Bündel an Wissen und Traditionen, welches ihre Grundlage in der ursprünglichen Lebensweise von naturnahen Kulturen hat. Der Mensch hat die meiste Zeit seiner Existenz als Jäger und Sammler den Erdball bewohnt und war so ganz natürlich in die Rhythmen des Waldes eingebunden.

Was bedeutet es indigen zu sein?
Die Wildnispädagogik bezieht sich in ihrer Arbeit auf das Wissen indigener Kulturen. Das Studium indigener Skills und das praktische Leben mit der Natur ermöglichen einen erfahrungsbasierten Einblick in „die ursprüngliche Lebensweise“. Es gibt Tausende verschiedene indigene Kulturen und jede hat ihre Eigenarten und typischen Fertigkeiten.

Naturverbindung
Unter Naturverbindung verstehen wir ein alle Sinne umfassendes In-Beziehung-Treten mit der natürlichen Umwelt. Im Gegensatz zu konservativer Umweltbildung geht es uns also hauptsächlich darum, dass Natur erfahren wird ohne einen kognitiven Bildungsauftrag leisten zu wollen.

Vogelsprache
Ein Teil der Sprache des Waldes ist die Kommunikation der Vögel. Ihre verschiedenen Rufe und Bewegungen oder das Verstummen ihres Gesanges passieren nicht zufällig, sondern dienen einem Zweck.

Die Kunst des Fährtenlesens
Eine ganz essenzielle Kunst und Fertigkeit der Wildnispädagogik ist die Kunst Spuren in der Natur zu sehen und zu deuten. In unserer nicht so weit entfernten Vergangenheit war diese Fähigkeit überlebenswichtig. Und wie alles, was wirklich notwendig ist, werden wir darin gut.

Die Kunst des Mentorings
Ich hatte das Glück ein Mal ein Jahr und ein Mal ein halbes Jahr in der nordamerikanischen Wildnis zu leben. Dabei wurde ich vom Wildnismentor Tamarack Song begleitet.
